Unsere Rebstöck gedeihen auf ausschließlich betriebseigenen Flächen. Ein großer Teil unserer Rieden ist in den letzten Jahren laufend modernisiert worden, sodass etwaige Arbeitsspitzen während der Vegetationsperiode auch mit Spezialmaschinen verrichet werden können. – Dies erleichtert uns die Arbeit zu einem sehr großen Teil.

DER BODEN

Die Böden sind neben dem Mikroklima ein wesentlicher Faktor, der die Stilistik unserer Weine prägt. Unsere Weingärten sind seit Generationen in Familienbesitz und werden ökologisch nachhaltig bewirtschaftet. Pflanzengesundheit ist ein wichtiger Faktor im Radetzky-Weingut Wichtl, es werden nur die notwendigsten Arbeiten mit unseren Spezialtraktoren verrichtet. Der Boden ist uns ein Anliegen, er liefert uns vollmundige Weine, welche für unsere Region typisch sind. Der Boden bekommt gut alle fünf Jahre eine Untergrundlockerung, damit eventuell vorhandene Bodenverdichtungen gelöst werden.

 

DER REBSTOCK

Alle unsere Reben stammen aus österreischischen Rebschulen, direkt aus dem Weinviertel. Hier setzen wir auf eine langjährige Geschäftsbeziehung mit unserem Zulieferer.

Unsere Reben sind zu einem großen Teil auf der Unterlagsrebe Kober 5BB gepfropft, diese ermöglicht es uns, die Weingärten ohne Probleme mit der Reblaus zu kultivieren. (https://de.wikipedia.org/wiki/Reblaus)
Unsere Reben gedeihen an sonnigen Hängen, die einen leichten Hauch an kühlem Nordwind genießen dürfen.

 

DIE PFLANZENGESUNDHEIT

Ein wesentlicher Faktor für ein qualitativ hochwertiges Endprodukt ist ein gesunder Rebstock im Weingarten. Wie die Qualität des Lesegutes, so die Qualität des Weines.

Wir sind stets um unsere Schützlinge – die Weinstöcke – bemüht, so scheuen wir es nicht, einen separaten Arbeitsgang einzulegen, um unsere Weinstöcke optimal vom Austrieb bis zur Weinlese zu pflegen. Unsere Mitarbeiter haben Ahnung von ihrem Handwerk, viele sind schon jahrelang im Weinbau tätig. Sie können beim Rückschnitt blind das Rebholz der Sorte Riesling von dem der Sorte Grüner Veltliner unterscheiden.

 

DIE ERNTE

Die Weinlese ist für uns der Lohn unserer Bemühungen während des gesamten Arbeitsjahres. Durch einen genauest kalulierten Lesetermin legen wir den Grundstein für die Charakteristik unserer Weine. Unser Traubenmaterial wird zu 40% mit Lesemaschinen geerntet, die verbleibenden 60% werden von Hand sorgfältig in sogenannte „Hochhubwägen“ gelesen. Das Wichtigste für den Betriebsleiter ist die Schonung des Erntegutes, die Weinbeeren werden nach der Lese in einem modernen Verfahren aus den Edelstahl-Wägen zur weiteren Verarbeitung gerüttelt. Dies garantiert schonendste Veredelung der Trauben. Für uns wichtig: Die Weinbeere muss vor der Verarbeitung ganz sein!