Die Vorfahren der Familie Wichtl sind bereits nachweislich seit 1783 hier ansässig und befassten sich seither intensiv mit dem Weinbau und der Kunst der Vinifikation.

Auf etwa 25 Hektar Rebfläche werden heute nach ökologischen Grundsätzen ausschließlich Weine aus eigenem Lesegut gekeltert. Bereits im Weingarten werden die Voraussetzungen für die Güte unserer Weine geschaffen. Zur Erzeugung von hochwertigem Traubengut wird bewusst eine Mengenbeschränkung durch eine qualitätsfördernden kurzen Rebschnitt herbeigeführt (Begrenzung der Erntemenge, Steigerung der Qualität).

Während der Vegetationsperiode werden alle Anstrengungen zur Gesunderhaltung des Bodens durch Bodenbegrünung und Strohabdeckung unternommen. Durch den Einsatz von integriertem Pflanzenschutz werden die Nützlinge im Weingarten geschont.

Schließlich wird die Ausreifung der Trauben durch arbeitsintensive händische Laubarbeit und einen genauest kalkulierten Lesetermin gefördert.

Bei der Weinbereitung sind wir bestrebt, sortenreine Weine ab der Qualitätsstufe Landwein bis hin zu Spätleseweinen auszubauen, wobei es unser erklärtes Ziel ist, den individuellen Jahrgangscharakter und die Fruchtigkeit der Weine zu bewahren. Dies wird durch eine langsame, temperaturkontrollierte Gärung in sauberen Edelstahlbehältern erreicht, wodurch eine Überhitzung des Mostes vermieden wird und die leicht flüchtigen Duft- und Aromastoffe erhalten bleiben.

Der Ausbau der Weißweine erfolgt in Edelstahltanks, der der Rotweine in Weinviertler Eichenfässern.

Nach der Flaschenfüllung und einer kurzen Flaschenreife gelangen die Weine in den Verkauf, wobei besonders der Reintönigkeit und guten Verträglichkeit für den Konsumenten größte Aufmerksamkeit geschenkt wird.